Anwendungshintergrund
Da Display-Designs immer vielfältiger werden und die Unter-Display-Kameratechnologie ausgereift ist, sind Lochbildschirme zu einem wichtigen Bildschirmformat in der 5G-Ära geworden. Hinter diesem Design steht ein anspruchsvollerer Fertigungsprozess, der eine stabile Struktur, präzise Dosierung sowie genaue Inspektion erfordert.
Lochbildschirme können mittels Durchgangsloch- oder Blindlochverfahren hergestellt werden. Durchgangslochstrukturen verbessern die Bildqualität der Frontkamera, erfordern jedoch eine komplexere Verarbeitung und strengere Qualitätskontrollen. Blindlochstrukturen lassen einen Teil der Display-Schicht über dem Kamerabereich liegen und stellen zudem hohe Anforderungen an die Maßhaltigkeit und die Konsistenz der Dispersion.


Herausforderung bei der Inspektion
Die Dispersion von Kameramodulen rund um das Lochbereich erfordert eine präzise Höhenkontrolle, Positionsführung und Fehlererkennung. Traditionelle visuelle oder berührende Methoden können bei transparenten Materialien, reflektierenden Oberflächen sowie kleinen strukturellen Merkmalen Schwierigkeiten haben.
Jede Abweichung in der Höhe oder Position der Dispersion kann die Montagezuverlässigkeit, die Dichtungsqualität, die optische Leistung oder das Erscheinungsbild des Produkts beeinträchtigen.
Lösung mit chromatischer Konfokaltechnik
Chromatische konfokale Sensoren ermöglichen berührungslose Verschiebungsmessungen auf Mikrometer-Ebene und passen sich transparenten, reflektierenden sowie komplexen Materialoberflächen an. Sie können zur Messung der Dispensationshöhe, des Klebstoffprofils, der Start- und Endpositionen, der Höhenunterschiede der Oberfläche sowie der strukturellen Abmessungen rund um das Kameramodul eingesetzt werden.
Durch die Integration der chromatischen konfokalen Messung in den Inspektionsprozess können Hersteller die Konsistenz der Dispersion verbessern, das Qualitätsrisiko senken und eine stabile Massenproduktion von Lochdisplay-Kameramodulen unterstützen.